Endlich gibt es eine Studie, die beweist, daß die Annahme, die zur Einführung der Sommerzeit geführt hat, falsch ist. Wir verbrauchen mehr Energie durch Heizung und Klimaanlagen, als wir durch Licht einsparen.
Allerdings weist die Studie auch darauf hin, daß Energieeinsparungen nicht der einzige Grund sind, sondern unter anderem auch eine Stunde mehr Sonnenschein, die für Freizeitaktivitäten genutzt werden sollte, und empfiehlt eine weitere Untersuchung, die neben der Energieeinsparung auch soziale und andere Aspekte beleuchten sollte.
Ich finde die Studie aber sehr interessant. Ich finde die Sommerzeitumstellung jedesmal wieder problematisch, vor allem, wenn weil die weltweit an verschiedenen Terminen umgestellt wird. Das macht globale Konferenzen während der Umstellungsphase zu einer fast unmöglichen Aufgabe. Auch wenn es mehr und mehr Funkgesteuerte Uhren gibt, so sind immer noch viele Uhren manuell umzustellen. Ich frage mich, wieviele Arbeitsstunden dafür weltweit nötig sind, um all diese Uhren umzustellen?
(via Frank@geekheim )





11. November 2008 um 15:56
Du stellst deine Uhren nur während der Arbeit um? *duck* Bei mir wären es nicht mal ganz eine Viertelstunde, denn ich habe nicht sonderlich viele Uhren, die ich noch manuell betun muss.
Zunächst gibt es da zwei Handies die sich leider nicht automatisch stellen, dann noch das leidige DECT Telefon bei mir zuhause. Ach und dann noch mein Wecker am Bett. (Wenn man es genau nimmen würde, kommt da noch meine mechanik Taschenuhr dazu, aber die Stelle ich eh mehrfach am Tag. Leider nicht Stilecht nach Big Ben, sondern der Atomzeit aus dem PTB)
Die restlichen Uhren stellen sich wie angedeutet nach der Atomzeit vom PTB. Bei den meisten Uhren handelt es sich dabei um irgendwelche Rechneruhren ;D
11. November 2008 um 16:26
Die Handys stellen sich nicht weil, die Provider in D kein Zeitsignal mitschicken, obwohl GSM das ermöglichen würde.
Dann kommt noch das Auto dazu, die Mikrowelle, der Herd, der Videorecorder, die Tachometer an den vielen Fahrrädern,… Es ist unglaublich wo heutzutage alles Uhren eingebaut sind und die wenigsten davon stellen sich automatisch.
Und da man nicht immer an alles sofort denkt, ist die erste Woche nach der Umstellung immer Vabanquespiel. “Stimmt die Uhr jetzt, oder nicht?”
Naja, ein Vorteil hat es: Zumindest zweimal im Jahr werden die Uhren alle richtig gestellt
16. November 2008 um 14:26
Wow, jetzt wo du es sagst, wir haben auch unheimlich viele Uhren, die man noch von Hand umstellen muss, das Handy, das Telefon, der Videorecorder, die Wanduhren usw. Boah, da geht schon einiges an Zeit drauf und wenn ich das mal weltweit umrechne – der absolute Oberhammer! Was da für Zeit drauf geht, da ist es echt sinnvoller, man versucht, wo geht, auf Funk umzustellen.
5. Februar 2009 um 20:33
Die Zeitumstellung an sich ist recht schwierig das stimmt. Allerdings bin ich schon froh, wenn ich im Sommer die eine Stunde mehr Tageslicht habe, denn ich gehe gerne raus an die Sonne und genieße die letzten Strahlen der Sonne. Das wäre mir wahrscheinlich in diesem Ausmaß nicht möglich, wenn ich diese eine Stunde mehr nicht hätte. Darum muss ich sagen, bin ich schon sehr froh darüber, auch wenn es meinen Tagesrhythmus immer wieder durcheinander bringt. Aber damit müssen wir wohl leben.